Das Kollektiv CHAPEAU CLUB

Das dadaistische Performance-Kollektiv “Chapeau Club” entwickelt seit 2012 immersive Installationen, surreale, partizipative Theaterstücke und extreme Formate wie 4-tägige interaktive Performances. 

Absurdes Theater in Verbindung mit klassischen Theater bildet den Rahmen für dazu im Gegensatz stehende banale und alltägliche Situationen. In offenen Performances improvisieren sie über mehrere Stunden als künstlerische Interventionen in einem vorher festgelegten inhaltlichen Rahmen und verstehen sich hier in der Tradition von Fluxus.

In einer Mischung aus klassischen Spielmethoden und Elementen des immersiven Theaters kreiert das Kollektiv performative Räume und Welten, in denen die Teilnehmer:innen zu handlungsleitenden Mitspieler:innen des Stücks werden. 

Die Produktionen von Chapeau Club sind ortsspezifische Projekte, in denen der reale Ort in eine Abstraktion verwandelt wird. 

Das Ensemble ist Vermittler zwischen den Welten und macht Basis-Arbeit für das Theater. An Nicht-Theater-Orten kreieren sie immersive Theaterstücke und Performances, designen künstlerische Interventionen und touren durch Clubs und Musik-Festivals.und schafft einen künstlerischen Link zwischen Hoch- und Subkultur. Das Kollektiv spielt für Menschen, die kein Theater erwarten, bricht mit Sehgewohnheiten und Erwartungshaltungen. Daraus entsteht eine Theaterform, die dem Experiment verpflichtet ist.

Die Inszenierungen nehmen auf den kulturellen, sozialen und parallelwelt artigen Bestand des Spielortes Bezug, um so die Vielfalt der Szene erlebbar zu machen. Das fast 40 Personen zählende Ensemble besteht aus Performer:innen, Schauspieler:innen und Amateurschauspieler:innen, Musiker:innen, und Techniker:innen.

Die dreiköpfige Leitung des Ensembles verstehen sich als Autor:innen, Dramaturg:innen Szenograf:innen und Ausführende ihrer Bühnenhandlung. 

Magdalena Schnitzler ist Opern- und Schauspielregisseurin und Performerin; sie arbeitet site-specific und hat an verschiedenen Staatstheatern inszeniert, aber auch als Artivistin  u.a. die Massen-Performance 1000 Gestalten entwickelt. Sie arbeitet seit 17 Jahren an festen und freien Theatern. 

Marc Nikoleit ist Performance- und New Media Artist und Digitalexperte für Kultureinrichtungen wie die Staatsoper Berlin oder das Staatstheater Saarbrücken, hat die Kunstperformance “1000 Gestalten” miterdacht und -umgesetzt und war 3 Jahre der Head of Socials bei der re:publica.

Simone Bury ist ausgebildete Theaterpädagogin, M.Sc. Psychologin und Kommunikationsassistentin in Gebärdensprache. 

Die Performance “Das digitale Terzett” (2018, Volksbühne Berlin)  ist eine absurde Theaterinszenierung von Talk-Runden auf Konferenzen. 

Das Theaterstück “Dionysos” (2019, Fusion Festival) greift die griechischen Mythologie auf, um die Ekstase und die Huldigung von Kunst, Kultur und Tanz zu erforschen. 

In “10 goldene Tickets” (2020, Ruhr Museum, Essen), fand eine spezifische Auseinandersetzung mit dem Ort, der Zeche und ihrer Geschichte statt um an 10 Spielorten gleichzeitig laufende Interventionen zu inszenieren.

Chapeau Club agiert bundesweit, z.B. Volksbühne Berlin, Ruhr Museum Zollverein, Ringlokschuppen Ruhr, auch deutschlandweit auf Festivals (z.B. Fusion, Garbicz oder 3000°), in der deutschen Clubszene sowie bei netzaktivistischen Formaten (Netzpolitik.org).

Kooperationen:

Volksbühne Berlin, Netzpolitik.org, LAFT Berlin, Unframed Festival, Fusion Festival, 3000°Records, Garbicz-Festival, Nation of Gondwana, Meeresrausch-Festival, Sisyphos, Mensch Meier, Flabbergasted Festival, Stadttheater Oberhausen, Schauspielhaus Bochum, Staatstheater am Gärtnerplatz, Ringlokschuppen Mülheim, Neu am See e.V., Wannda e.V., PLATOON Kunsthalle, Prinzenbar & Docks, Kitev Oberhausen, LIGNA, copy&waste, Odonien

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© 2020 Chapeau Club Gbr.